Kommunaler Hochbau
Die Bachschmiede
Revitalisierung und Anbau · Wals-Siezenheim · Auftraggeber: Gemeinde Wals-Siezenheim
Kennzahlen
16. Jh. | erste urkundliche Erwähnung
2008 | Eröffnung
309 | Plätze im Kultursaal
560 m² | Ausstellungsfläche
Projektbeschreibung
Die Bachschmiede in Wals wurde erstmals im 16. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Bis 1994 war die Schmiede bewohnt. Bis zum Entschluss der Gemeindeverwaltung im Jahr 2002, die Schmiede zu einem Heimatmuseum umzubauen, stand das Anwesen ungenutzt leer. Umfangreiche Sanierungs-, Um- und Anbaumaßnahmen folgten in den darauffolgenden Jahren. Das denkmalgeschützte Schmiedegebäude wurde erhalten und innen wie außen revitalisiert.
Die Baumaßnahme wurde in zwei Bauabschnitte unterteilt: Der erste Bauabschnitt beinhaltete die Sanierung des alten Schmiedegebäudes, den Anbau des heutigen Museumsbaus hinter der Schmiede und den Bau der heutigen Galerie zwischen dem Schmiedegebäude und der Felswand. Mit dem zweiten Bauabschnitt entstand der vordere Gebäudeteil mit dem heutigen Sepp-Forcher-Kultursaal.
Im September 2008 war es dann so weit. Die Bachschmiede wurde feierlich eröffnet. Das alte Schmiedegebäude wurde mit sehr großer Sorgfalt revitalisiert und kann von den Museumsbesuchern besichtigt werden. Neben dem Museum in der alten Schmiede sind zusätzliche Flächen für wechselnde Ausstellungen, Historisches, Kunst und Kultur entstanden. Selbst ein Teil der bestehenden Felswand kann von innen wahrgenommen werden.
Der Kultursaal erhielt mit seiner Innenarchitektur ein einzigartiges, angenehmes Ambiente. An dem Standort des heutigen Saals befand sich zuvor der alte Stadl des „Bachschmieds“. Dies war für Baumeister Dellemann Grund genug, dem angestammten Platz sein Ursprünglichstes wiederzugeben: den alten Stadl! Als Massivbau in Ergänzung mit Altholz wurde der Saal mit modernster Technik errichtet. Heute bespielen namhafte Künstler und natürlich die ortsansässigen Vereine die Bühne des einzigartigen Sepp-Forcher-Kultursaals.
Einzigartiges Flair und Behaglichkeit im Saal vermitteln der Untersberger Marmor, gewonnen vom Hausberg der Gemeinde Wals-Siezenheim, und das Altholz, welches mit viel Liebe zum Detail in traditioneller Handwerkskunst verarbeitet wurde.
Schwerpunkte
Museum
Die alte Schmiede und wechselnde Ausstellungen zu Geschichte, Kunst und Kultur.
Kultursaal
Massivbau mit Altholz und Untersberger Marmor, bis zu 309 Plätze.
Bühne
Bühne mit Walser Birnbaum.
Unsere Leistung
die Bauplanung
die gesamte Innenraumplanung und -einrichtung des Kultursaals, der alten Schmiede und des Museumsbereichs
die Bauleitung und -überwachung der Baumeisterarbeiten, der Innenraumgestaltung, Haustechnik und Elektrotechnik
Eckdaten
Erste Erwähnung: 16. Jahrhundert
Bauabschnitt I: 2002 bis 2007
Bauabschnitt II: ab Juni 2007
Eröffnung: 21. September 2008
Kultursaal: bis zu 309 Plätze
Ausstellungsfläche: rund 560 m²
Lage
Bilder
Die Bachschmiede, Ansicht von oben mit Kirche im Hintergrund
Die Bachschmiede, Kultursaal mit Reihenbestuhlung und Galerie
Die Bachschmiede, Bühne im Kultursaal mit Weihnachtsdekoration
Die Bachschmiede, Baustelle, Baugrube mit Bodenplatte und Schalung
Die Bachschmiede, Schmiedemuseum, Esse mit Zangen im Gewölbe
Die Bachschmiede, Holzfassade mit Ausstellungsplakat und Hausschild
