
Die Bachschmiede
Revitalisierung und Anbau · Wals-Siezenheim · 2007 bis 2009 · Auftraggeber: Gemeinde Wals-Siezenheim
Die Bachschmiede in Wals wurde im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und war bis 1994 bewohnt. Danach stand das Anwesen leer, bis die Gemeinde 2002 beschloss, die Schmiede zu einem Heimatmuseum umzubauen.
Gebaut wurde in zwei Abschnitten. Im ersten wurde das denkmalgeschützte Schmiedegebäude innen wie außen saniert, dahinter entstand der Museumsbau und zwischen Schmiede und Felswand die heutige Galerie. Im zweiten Abschnitt kam der vordere Gebäudeteil mit dem Sepp-Forcher-Kultursaal dazu. Am 21. September 2008 wurde die Bachschmiede feierlich eröffnet.
Die alte Schmiede wurde mit großer Sorgfalt revitalisiert und ist heute als Schauschmiede zu besichtigen. Das Museum hat rund 560 m² Ausstellungsfläche, dazu kommen Flächen für wechselnde Ausstellungen zu Geschichte, Kunst und Kultur. Ein Teil der Felswand ist sogar von innen zu sehen.
Der Kultursaal steht dort, wo früher der alte Stadl des Bachschmieds war. Diesen Platz wollten wir wieder als Stadl erkennbar machen. Der Saal ist ein Massivbau, ergänzt mit Altholz, das in traditioneller Handwerkskunst verarbeitet wurde, und mit Untersberger Marmor vom Hausberg der Gemeinde. Die Bühne ist mit Walser Birnbaum gestaltet. In Theaterbestuhlung fasst der Saal bis zu 309 Personen. Heute stehen namhafte Künstler und die Walser Vereine auf seiner Bühne, allein 2024 fanden in der Bachschmiede 147 Veranstaltungen statt.
Das ganze Haus ist barrierefrei: Ein Lift und barrierefreie Räume machen die Bachschmiede für alle Besucher zugänglich, im Kultursaal gibt es eine induktive Höranlage.
Museum
Die alte Schmiede und wechselnde Ausstellungen zu Geschichte, Kunst und Kultur.
Kultursaal
Massivbau mit Altholz und Untersberger Marmor, bis zu 309 Plätze.
Barrierefrei
Lift, barrierefreie Räume und induktive Höranlage im Saal.
Unsere Leistung
Bauplanung
die gesamte Innenraumplanung und Einrichtung von Kultursaal, alter Schmiede und Museumsbereich
Bauleitung und Bauüberwachung der Baumeisterarbeiten, der Innenraumgestaltung, der Haustechnik und der Elektrotechnik
Eckdaten
Erste Erwähnung: 16. Jahrhundert
Projektzeitraum: 2007 bis 2009
Eröffnung: 21. September 2008
Kultursaal: bis zu 309 Plätze
Ausstellungsfläche: rund 560 m²




